Guest PostMartins kurzer Bericht zum Legal Design Summit in Helsinki

Zunächst vorab: Der Legal Design Summit war absolut eine Reise wert!

Es war unglaublich großartig, die vielen Leute zu sehen und zu treffen, die sich mit der Nutzerzentrierung der Rechtsbranche beschäftigen. Natürlich waren bekannte Gesichter dabei und der Austausch mit alten Bekannten und neuen Freunden war super erhellend.

Auch die Vorträge waren teils sehr gut. Besonders gefallen hat mir dabei Margaret Hagen (Stanford Legal Design Lab), die über die Frage gesprochen hat, was der nächste Schritt hin zu einem strategischen Ansatz zur Veränderung des Rechtswesens ist. Ziemlich beeindruckend war auch der Auftritt von Marco Imperiale (Lawyer and Innovation Officer at LCA) mit seinen 10 Gründen, warum man legal design nicht verfolgen sollte. Und nicht zuletzt der engl. Professor Michael Doherty (Principal Law Lecturer at University of Central Lancashire; Legal Culture vs Design Culture: Tensions and Opportunities), der über die kulturellen Unterschiede zwischen Juristen und Designern gesprochen hat.

A2J ist ein sehr dominantes Thema

Zu ¾ waren hauptsächlich Juristen da, wobei etwa ein Drittel aus Finnland kam und der Rest aus aller Welt. In Helsinki gibt es eine starke Service Design Szene, deswegen war der gedankliche Weg für die Juristen wohl nicht so weit wie an anderen Orten des Globus.

Was ich persönlich gerne noch gehabt hätte, wäre etwas mehr Selbstkritik und ein Austausch darüber, was die Leute so für Probleme in ihrer Umgebung haben.

Guest post by Dr. Martin Lücke

Helsinki Legal Design Summit, Dr. Margaret Hagen, Stanford Legal Lab
Helsinki Legal Design Summit, Dr. Margaret Hagen, Stanford Legal Lab