Die Fixierung auf allein quantitative Beurteilungsgrößen und Messverfahren hat ausgedient

 
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DdUBuchRezension

Wenn sich die Lebensbedingungen ändern, muss man sich anpassen, um zu überleben. „Survival oft the fittest“ nannte dies Charles Darwin. Das gilt nicht nur für Mensch und Tier, das gilt auch für Unternehmen. Wenn sich die Werte der Gesellschaft, die Bedürfnisse der Mitarbeiter, die Ansprüche der Kunden und die Möglichkeiten der Technologie und der Produktion ändern, dann müssen sich die Unternehmen an diese veränderten „Umweltbedingungen“ anpassen. Ansonsten droht ihnen das Schicksal der Dinosaurier: Sie sterben aus.

Wertewandel, Innovation, Digitalisierung

Darum geht es in „Das dynamische Unternehmen“ von Karla Schlaepfer und Martin Welz. Das dynamische Unternehmen im Sinne der Autoren ist geprägt von einer „starken Orientierung an qualitativen Werten“. Die Fixierung auf allein quantitative Beurteilungsgrößen und Messverfahren hat ausgedient. „Viele Unternehmen haben bereits erkannt“, schreiben die Autoren, „dass der Schlüssel zum Erfolg in einer veränderten Haltung liegt, in einer mehr an qualitativen Merkmalen ausgerichteten Sicht- und Handlungsweise.“

Die Herausforderungen für die Unternehmen liegen vor allem im Bereich der Unternehmenskultur, der Organisation des Unternehmens (Wie arbeiten wir zusammen?) sowie in der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistung zusammen mit den Kunden. Hier gehen Schlaepfer und Welz ausführlich auf Themen wie „Design Thinking“ und „New Work“ ein. Sie schildern und beschreiben unter Rückgriff auf zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse, Expertengespräche und Praxisbeispiele den Idealzustand eines Unternehmens.

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SLA, Management Journal