Deutschlandradio Design Sprint 5 Tage und viele neue PerspektiveMein Chef trägt diese Woche Jeans

 
Die eingeladenen Tester

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Deutschlandradio Design Sprint Day 3

Phase Ideenfindung – endlich suchen wir Lösungen!

Die Stimmung wird gelöster.

Das Team hat in den vorangegangenen Phasen der Design Challenge in ein für Nutzer relevantes und konkretes Problem verwandelt. Nun gilt es, Ideen zu entwickeln, um das Problem zu lösen, diese Lösung als Prototyp darzustellen und mit Nutzern zu überprüfen.

Das Ziel dieser Phase ist erfrischend einfach: so viele Ideen wie möglich zu produzieren. Hierzu bieten sich dem Team vielfältige Brain Storming-Tools. Es handelt sich um eine systematische Anwendung von Kreativitätsmethoden, die u.a. contra-intuitive Ideen hervorbringen sollen.

Der POV, der in der letzten, der 4. Phase, erarbeitet wurde, muss in eine Frage umformuliert werden. Damit wird erleichtert, bei der Planung mögliche Lösungen zu finden. Auch die HMW-Frage heißt: die HowMightWe (HMW) Frage.

„Wie können wir (dem Nutzer) dabei helfen, (seine Bedürfnisse zu befriedigen/sich seinen Herausforderung zu stellen?“

Tools: Silent Brainstorming oder Brain Writing, Ideen Mixer, BodyStorming, Perspective Wechsel Denkt daran: Visualisieren! Geht nicht, gibt’s nicht (keine Bewertung). Auf die Ideen anderer aufbauen. Um die Ecke denken! Dare to be wild! Quantität vor Qualität.

Deutschlandradio Design Sprint Day 4

Auswahl und Prototyping – greifbare Form der Idee, make it real.

In Design Thinking ist es wichtig, die Annahme des Teams zu testen. Mit einem Prototyp wird eine Lösungsidee so in Form gebracht, dass potenzielle Nutzer sie erleben, testen und bewerten zu können. Ziel ist, mit wenig Aufwand möglichst schnell und kostengünstig eine gemeinsame Idee erlebbar zu machen, um damit Feedback zu erhalten.

Löst es das Problem der Nutzer? Habt ihr das Problem richtig verstanden? Wie sich diese Erfahrung anfühlt? Was wollt ihr lernen?

Ein low-fidelity-Prototyp zeigt sofort, wo die Stärken oder Schwächen sind und wo es Verbesserungen gibt. Widerstehe der Gefahr, die Dinge perfekt machen zu wollen. Damit stehen die Chancen besser, die ungeschminkte Wahrheit zu hören.

Wir schaffen ein ERLEBNIS, etwas, das uns mit einer Umfrage nie gelingen würde.

Video, Collagen, Papier-Prototypen, Journey Maps, Role Play, paper interfaces oder scripts.

Deutschlandradio Design Sprint Day 5

Testing, Testing, Testing – Fail early and often ist wörtlich zu nehmen.

In der letzten Phase des Sprints werden die zuvor entwickelten Prototypen von potentiellen Usern getestet. Wir wollen sehen wie die sechs eingeladenen Gäste mit unseren Prototypen interagieren. Werden die Papier-Prototypen genauso bedient wie ein Click-Dummy? Karla hat das zwar gesagt, je unfertiger und improvisierter die Prototypen sind, desto besser und ehrlicher wird der Tester sein Feedback geben. Stimmt das wirklich? Es herrscht große Spannung und große Erleichterung als die unterschiedliche Tester Ihrer Begeisterung Gedanken teilten. Durch die simplen schnell gebauten Modelle werden die Stärken und Schwachen der Ideen aus Nutzersicht deutlich. Die kritischen Reaktionen halfen paradoxerweise am meisten weiter. Und so können Unternehmen viel Geld, Zeit und Mühe in Entwicklungskosten sparen. Sie lernen was die User brauchen, lieben und möglicherwiese wie das Angebot beiträgt ein Problem zu lösen.

Aufgepasst! Die DLF Hörer werden mit den optimierten Prototypen, als neues Feature, wahrscheinlich in der Zukunft in Kontakt kommen!

Mehr „Stimmen“ oder „Voices“ sind auf meiner Media Seite der DdU Website zu hören.

„motivierend“, „viele tolle Ideen“, „nicht genug Zeit“ ,„super! abteilungsübergreifendes Arbeiten“ „ich möchte viele Kolleg*innen für die Methode begeistern (obwohl der Name plain stupid ist.)“

Deutschlandradio Design Thinking Sprint

Moderation: Karla Schlaepfer, Assistenz Markus Waldhauser und Benjamin Schöndelen
5 Tage 26.11 – 30.11. 2018