4 Kreativitäts-Hacks aus „Wired to Create“

Was haben Thomas Edison, Frida Kahlo und Michael Jackson gemeinsam?

Dass sie berühmt sind? Dass sie widerstandsfähig sind? Ja und mehr. Sie sind alle Beispiele in einem großartigen Buch, in das ich immer wieder eintauche, wenn ich nach guten Möglichkeiten suche, meine Kreativität zu fördern. Oder ein guter Hack, der auf Neurowissenschaften basiert. Das Buch heißt:

„Wired to Create“: Die Geheimnisse des Schöpferischen Geistes aufdecken

English Original: Wired to Create: Unraveling the Mysteries of the Creative Mind

Der Wissenschaftler und Autor Scott Barry Kaufman (Psychologe) und die Kreativitätsexpertin Carolyn Gregoire verschmelzen Psychologie und Neurowissenschaften, um einige der besten „chaotischen Köpfe“ der Geschichte zu untersuchen. Das Ergebnis ist ein faszinierender Blick auf die oft widersprüchlichen Gewohnheiten und Praktiken kreativer Menschen. Achtung: Dies ist nicht Ihre übliche Vorgehensweise. Die Autoren tauchen tief in die wissenschaftlichen Grundlagen ein, wie Kreativität verstanden werden kann:

„Der kreative Prozess erfordert einen disziplinierten Wechsel zwischen rationalem und phantasievollem Denken, die jeweils durch unterschiedliche Netzwerke im Gehirn unterstützt werden. Der Kreative birgt Paradoxien, bevorzugt Komplexität, extrahiert Ordnung aus Störungen, geht Risiken ein, hält durch und fühlt Leidenschaft“.

Und damit du das Buch nicht zu abstrakt findest. Die Autoren berichten auch über die 10 Gewohnheiten, wie man Kreativität anregen und fördern kann. Hier sind vier, mit denen du heute beginnen kannst:

  1. Nimm dir Zeit für deinen eigenen Raum und genieße die Einsamkeit. Bei all den Vorteilen der Zusammenarbeit, der offenen Büros und der ständigen Verbindung können wir den Wert der Einsamkeit leicht vergessen. Und es gibt viele, darunter die Möglichkeit, Flow zu finden, Tagträume konstruktiv zu gestalten und über den Sinn deines Lebens nachzudenken. Für optimale Kreativität, nehmen Sie sich Zeit für die Einsamkeit -- von einem Spaziergang bis hin zum Herausschneiden von Momenten, in denen Sie vollständig von sozialen Ablenkungen befreit sind und wirklich anwesend sind für das, was ist.

  2. Contradict yourself! Denke anders - absichtlich. Kreative Menschen sind Nonkonformisten. Die originellsten Beiträge in irgendeinem Bereich resultieren nicht aus Bemühungen, der Menge zu gefallen. Die Forschung des Neurowissenschaftlers Gregory Berns legt nahe, dass innovative Denker „das Gehirn mit neuen Erfahrungen bombardieren“, um bestehende Kategorien zu vermischen und neue Verbindungen zu knüpfen. Und je absichtlicher wir sind, desto besser. Eine Studie mit mehr als 3.000 Unternehmern und Führungskräften ergab, dass Innovatoren 50 Prozent mehr Zeit damit verbringen, anders zu denken - und diese absichtlichen Bemühungen führten zu neuen Ideen und Verbindungen.

  3. Versuchen Sie es mit Meditation. Wir alle haben die Vorteile der Meditation gehört und ich kann es persönlich bestätigen. Aber die Forschung der italienischen Kognitionswissenschaftlerin Lorenza Colzato und ihrer Kollegen zeigt, dass eine Art von Meditation besonders effektiv für kreatives Denken ist. Es nennt sich „Open-Monitoring“-Meditation - bei der du für deine Gedanken und Emotionen empfänglich bist, ohne dich intensiv auf deinen Atem oder ein Mantra zu konzentrieren. Die traditionellere Meditation mit fokussierter Aufmerksamkeit war besser für das „konvergente Denken“ (eine einzige beste Lösung für ein Problem zu finden). Je nachdem, wo du dich in deinem kreativen Prozess befindest, versuche dir also Zeit für mindestens eine 15-minütige Meditation pro Tag zu nehmen.

  4. Fail early and often.. Nimm die Widrigkeiten an. Die kreativen Genies der Geschichte waren nicht unbedingt gequälte Seelen. Aber sie alle waren gut darin, nach ihren Rückschlägen Sinn und Führung zu finden. Einige der größten Schöpfer hatten einen scheinbaren Nachteil - eine Behinderung, eine Geisteskrankheit oder den Verlust eines Elternteils - den sie in ihre Kunst, ihr Schreiben oder ihr Unternehmertum kanalisierten.

 

Der kreative Prozess erfordert einen disziplinierten Wechsel zwischen rationalem und phantasievollem Denken, die jeweils durch unterschiedliche Netzwerke im Gehirn unterstützt werden. Der Kreative birgt Paradoxien, bevorzugt Komplexität, extrahiert Ordnung aus Störungen, geht Risiken ein, hält durch und fühlt Leidenschaft.

Sind das nicht Dinge, von denen wir alle gerne mehr hätten?

 

Mehr Informationen zu: Wired to Create: Unraveling the Mysteries of the Creative Mind | NY Times Rezension des Buches bietet einen guten Überblick.

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KARLA SCHLAEPFER